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Donnerstag, den 14.12.2017:


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Aus dem Nichts

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Star Wars: Die letzten Jedi 3D

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Gods Own Country

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Impressum

 
 
Frech, flott und politisch hchst unkorrekt: Aberwitzige Komdie aus sterreich, die vergngt und furchtlos smtliche Klischees auf den Kopf stellt.

Die Migrantigen

sterreich 2017,
Regie und Drehbuch: Arman T. Riahi

Frei ab 12 Jahren,
frei ab 6 Jahren in Elternbegleitung,
99 Minuten

Kino gnstig:
Nur 5,00 Euro Eintritt


Nur noch einen Tag im Programm:

Pfeil MI 13.12. um 21.15 Uhr



Schon lange nicht mehr nahm ein Film bekannte Vorurteile ber Migranten und Asylanten, derart sarkastisch und pointiert aufs Korn. In der sterreichischen Produktion "Die Migrantigen" schlpfen zwei Wiener fr eine TV-Serie in die Rollen zweier arbeitsloser Auslnder. Die schwungvolle Sozial-Komdie kritisiert Schubladendenken, Engstirnigkeit und fehlende Toleranz. Und auch das Genre der banalen, pseudo-realistischen Doku-Soaps, bekommt sein Fett weg.

Benny und Marko sind zwei sterreicher mit auslndischen Wurzeln. Doch sie sind vorbildlich in die Gesellschaft integriert und sogar mit Wiener Schmh ausgestattet. Als sie sich eines Tages in einem Wiener Stadtviertel mit hohem Auslnderanteil aufhalten, werden sie von der Fernseh-Journalistin Marlene Weizenhuber angesprochen. In ihnen sieht sie die perfekten Darsteller fr eine neue TV-Show, in der es um das Viertel und ihre Bewohner gehen soll. Ohne lange zu berlegen, tuschen die Freunde vor, arbeitslose Kleingangster mit Migrationshintergrund zu sein. Anfangs geht alles gut, doch dann holt sie die Realitt ein.

Regisseur Arman T. Riahi legt mit dieser Culture-Clash-Komdie sein Spielfilmdebt vor. Er verfasste das Skript gemeinsam mit den beiden Hauptdarstellern. Fr eine Nebenrolle konnte Riahi den Kabarettisten Josef Hader gewinnen, der hier in einer Rolle als Regisseur zu sehen ist. Beim Filmfestival Max-Ophls-Preis in Saarbrcken, gewann das Werk in diesem Jahr den Publikumspreis.

"Die Migrantigen" lebt zum einen von seinem ambitionierten, berzeugenden Cast. Die beiden Hauptdarsteller, Faris Rahoma und Aleksandar Petrović, fllen ihre Rollen spielfreudig und hingebungsvoll aus. Kinderleicht gelingt es ihnen, gngige Auslnder- und Kleinganoven-Klischees realistisch und sehr humorvoll durchzuspielen. berhaupt: nach dem Einstieg der beiden ins "TV-Geschft", prsentiert uns Regisseur Riahi jede erdenkliche Schublade, in welche die Gesellschaft Menschen mit Migrationshintergrund nur allzu gerne presst. Augenzwinkernd und schn auf die Spitze getrieben.

Regisseur Riahi spart auch nicht mit seiner Kritik an der Oberflchlichkeit des quotenabhngigen Schmuddel-Fernsehens und den Leuten, die dieses konsumieren. Unkritisch und widerstandslos wird rezipiert und letztlich geglaubt, was einem die Sendung vorgaukelt. Die im Film vorkommende, gescriptete Doku-Serie, gibt den Vorurteilen der Menschen letztlich nur neue Nahrung.

Dennoch: Benny und Marko gefallen sich (zunchst) gut in ihren neuen Rollen, die sie mit falschem Akzent und erfundenen kriminellen Lebenslufen ausstaffieren. Im letzten Drittel dann berschlagen sich die Ereignisse, wenn die Fassade immer schwieriger aufrecht zu erhalten ist. Auch in jenen letzten Minuten ist der Film ein durch und durch abgedrehter, absolut empfehlenswerter Spa.

Autor: Bjrn Schneider
Mit freundlicher Genehmigung von
  • www.programmkino.de

  •  Offizielle Filmwebseite
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