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Mittwoch, den 12.12.2018:


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Ausgezeichnet bei der Berlinale 2018 mit dem Goldenen Bren, berzeugt der Film als ungewhnliche und provokante Auseinandersetzung mit dem universellen Thema Sexualitt.

Touch me not

Rumnien, Deutschland, Tschechien, Bulgarien, Frankreich 2017,
Regie und Drehbuch: Adina Pintilie

Frei ab 16 Jahren,
129 Minuten,
Originalfassung mit deutschen Untertiteln


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Wollte man „Touch Me Not“ auf eine narrative Handlung reduzieren, wrde sich das ungefhr so lesen: Eine Regisseurin, will einen Film ber Formen der Sexualitt drehen, ber Nhe und Intimitt. Zu diesem Zweck fhrt sie Gesprche mit unterschiedlichsten Menschen. Laura etwa, versucht mittels diverser Methoden, ihre Unfhigkeit zu physischer Lust zu berwinden. Sie trifft verschiedene Therapeuten und Sexarbeiter und entdeckt dabei verborgene Lste. Auch Tmas sucht nach einer Trennung neue Formen der Nhe und trifft bei einem Workshop auf Christian, der seit seiner Geburt schwer behindert und teils deformiert ist, jedoch einen besonders gelassensten Umgang mit sich, seinem Krper und seiner Sexualitt hat.

Ein Spielfilm im klassischen Sinn ist „Touch Me Not“ jedoch nicht, denn die Akteure spielen nicht Rollen, sondern Figuren, die mehr oder weniger direkte Varianten ihrer eigenen Persnlichkeit sind. Enorm viel Vertrauen mssen smtliche Teilnehmer dieses Filmprojekts zueinander und besonders zur Regisseurin entwickelt haben, die den Film ber Jahre drehte, ihn in Workshops zusammen mit den Akteuren entwickelte, sie mit ihrer Sexualitt und ihren Begierden konfrontierte und die Ergebnisse zu einem mehr als ungewhnlichen Film formte, der sich gewhnlichen Konventionen entzieht. Doch gerade die Beilufigkeit, mit der Pintilie alle ihre Akteure in mehr oder weniger groer Nacktheit und vor allem Intimitt zeigt, ist die grte Qualitt des Films.

Unterschiedlichste Formen der Sexualitt beschreibt Pintilie, stellt sie vorurteilslos und gleichberechtigt nebeneinander, und kommt ihren Akteuren dadurch nicht nur krperlich, sondern vor allem emotional nah. Schnheit liegt im Auge des Betrachters heit es in einem dieser gern zitierten Sprche, die meist nur so dahingesagt werden. „Touch Me Not“ nimmt ihn ernst und zwingt den Zuschauer, der sich auf dieses filmische Experiment einlsst, die eigenen Vorstellung von Schnheit und Scham zu hinterfragen.

Autor: Michael Meyns
Mit freundlicher Genehmigung von
  • www.programmkino.de
  •  Offizielle Filmwebseite
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