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In einer eleganten Mischung aus leidenschaftlichem Tanzfilm und einfhlsamer Biopic erzhlt Regisseurin Icar Bollan die wahre Geschichte des afrokubanischen Ballett-Stars Carlos Acosta.

Yuli

Kuba, Grobritannien, 2018
Regie: Iciar Bollain

Frei ab 6 Jahren,
110 Minuten,
Prdikat: besonders wertvoll


Pfeil Noch mal ab 21. Mrz geplant


In den Straen von Havanna aufgewachsen, hat Carlos auf diesem Pflaster die Schule des Lebens besucht. Doch erst sein Vater, der als Sohn einer Sklavin auf den kubanischen Zuckerrohrfeldern aufwuchs, erkennt das auergewhnliche Talent seines Sohnes, den er nach dem afrikanischen Kriegsgott nur Yuli nennt. Denn Yuli kann etwas, das nur wenige in seinem Alter schon so gut knnen: Er kann tanzen, als htte er nie etwas anderes getan. Obwohl Yuli gar nicht will, schickt sein Vater ihn auf die staatliche Ballettschule und schreckt nicht vor harten Methoden zurck, als sein Sohn die Ausbildung abbrechen will.

Er landet im Internat in Pina del Rio. Heimweh und Einsamkeit fressen ihn fast auf. Traumatisiert durch die Prgel seines Vaters, der sich nicht anders zu helfen wei, zerbricht er fast. Aber dank seiner verstndnisvollen Lehrerin findet er doch noch Zugang zum Tanz. Aus Zwang wird Zuflucht. Als 16jhriger gewinnt er die Goldmedaille beim Pix de Lausanne. Das Royal Ballett holt den 18jhrigen (Keyvin Martnez) nach London. Der Beginn einer einzigartigen Karriere, die er zeitweise nach einer Verletzung wieder aufs Spiel setzt. Denn sein Lebenshunger ist nach all den Jahren eiserner Disziplin ungestillt. Doch trotz des Ruhms hat er eines nie vergessen: Wo seine Wurzeln liegen.

Klassisches Ballett begeistert nicht jeden. Doch die wahre Geschichte des afrokubanischen Ballett-Stars Carlos Acosta, der sich aus einem bescheidenen Vorstadtviertel Havannas auf die Bhnen der Welt tanzt und zum ersten schwarzen Romeo avanciert, berhrt. Die inszenierten Sequenzen, in denen der Zuschauer Acosta als Tnzer erlebt, faszinieren.
Gemeinsam mit ihrem Ehemann und Drehbuchautor Paul Laverty sowie Carlos Acosta schlgt die spanische Regisseurin Icar Bollan einen kunstvollen Bogen ber drei Phasen der kubanischen Geschichte. Angefangen von der Kindheit Acostas in den 1980er-Jahren, als der karibische Sozialismus noch in voller Blte stand, ber die komplizierten Jahre der „Sonderperiode“ nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion bis hin zur Gegenwart. Zudem erinnert die brillante Erzhlstruktur und Bildgestaltung an die wunderbaren Tanzfilme ihres Landsmann und Altmeister Carlos Saura. Untersttzt von den ausgezeichneten kubanischen Schauspielern wie Yerln Prez, den kubanischen Choreographie-Veteranen und last but not least dem spektakulren Debt des jungen Edlison Manuel Olbera Nez gelingen die bergnge von Fiktion zu beindruckenden Tanzszenen.


Autor: Luitgard Koch
Mit freundlicher Genehmigung von
  • www.programmkino.de

  •  Offizielle Filmwebseite
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