Wir zeigen heute,
Dienstag, den 26.03.2019:


09:00:
Mein Freund, die Giraffe

19:30:
Green Book - Eine besondere Freundschaft

19:30:
Bohemian Rhapsody

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Kino zum Internationalen Frauentag:

#Female Pleasure

Barbara Millers Doku begleitet fnf mutige, starke, kluge Frauen und zeigt ihren risikoreichen Kampf fr eine selbstbestimmte weibliche Sexualitt und fr ein gleichberechtigtes, respektvolles Miteinander.

Schweiz, Deutschland 2018,
Regie: Barbara Miller

Frei ab 12 Jahren,
101 Minuten,
Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Eintrittspreis: 8,00 Euro,
ermigt: 7,00 Euro,
Kulturticket: 5,00 Euro


Pfeil Am Internationalen Frauentag, Freitag, 8. Mrz um 19.30 Uhr

Mit einer Einfhrung von Julia Vitalis. Nach dem Film besteht im Capitol die Mglichkeit, persnliche Eindrcke in einem Gesprchskreis auszutauschen.



Die #meToo-Debatte trat eine breite Diskussion ber Sexismus und Machtmissbrauch los. Jenseits von Hollywood fllt die globale Unterdrckung von Frauen durch Religionen freilich gravierender aus. Davon erzhlen stellvertretend fnf Frauen aus fnf Glaubensrichtungen. Bei der strukturellen Zweiklassen-Gesellschaft von Mann und Frau sind sich die Fundamentalisten des Islam, des Judentums oder der katholischen Kirche erschreckend hnlich. Die Geschichten der fnf Protagonistinnen klingen erschtternd - und ermutigend zugleich: Denn diese Heldinnen wollen sich ihr Recht auf Selbstbestimmung nicht kampflos nehmen lassen.

„Mein Grovater sah mich nur als Gebrmaschine“, klagt die Jdin aus New York. „Ich begann mich dafr zu hassen, ein Mdchen zu sein“, sagt die Inderin. „Man verlernt wirklich, selber zu denken“, wei die deutsche Klosterschlerin. „In Japan sollen Frauen nicht auffallen. Immer lcheln und sich nie beschweren“, berichtet eine vierte Protagonistin und eine Afrikanerin berichtet von 200 Millionen Verstmmelungen durch Beschneidungen weltweit.

Es sind Horrorgeschichten des alltglichen Lebens, die in dieser Dokumentation der Schweizerin Barbara Miller (Forbidden Voices) von fnf Frauen erzhlt werden. Deborah Feldman, die in einer ultraorthodoxen jdischen Familie in New York aufwchst, muss als Teenager einen Mann heiraten, den sie gar nicht kennt. Im Besteller „Unorthodox“ schildert sie spter ihre grauenvollen Erfahrungen. Im jiddischen Dialekt, so ihr erschreckender Befund, gbe es keinen Ausdruck fr „Ich liebe dich“ oder „Zrtlichkeit“.

Fnf Frauen aus ganz unterschiedlichen Kulturen und Religionen - und doch hneln sich die Mechanismen der Unterdrckung. Eine Doku, die zum Groteil aus Talking Heads besteht, braucht nicht nur interessante Kpfe, sondern auch solche, die gut und packend ihre Geschichten erzhlen knnen. Diese Qualitten bietet dieses Quintett, das seiner Regisseurin Miller sichtlich vertraut. Mit der quirligen Manga-Knstlerin bieten sich bisweilen sogar unterhaltsame Momente in dieser beklemmenden Bestandsaufnahme. Zugleich ist eine sthetik des Widerstands sprbar, wenn diese Frauen mit Mut und Lebensfreude sich diese verkrusteten Strukturen nicht mehr gefallen lassen wollen.
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