Wir zeigen heute,
Freitag, den 19.07.2019:


17:00:
Pets 2 2D

17:30:
Der Knig der Lwen 3D

19:00:
Van Gogh - An der Schwelle zur Ewigkeit

20:00:
Der Knig der Lwen 3D

21:15:
Aufbruch zum Mond

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Die schwarze Komdie mit Starbesetzung - Charlize Theron als mchtige Auenministerin und Seth Rogen als erfolgloser Polit-Journalist - fhrt die Absurditten des politischen Alltags und des Medienbetriebs vor.

Long Shot

Long Shot - Unwahrscheinlich, aber nicht unmglich


Frei ab 12 Jahren,
127 Minuten

USA 2019,
Regie: Jonathan Levine


Weitere Vorstellungen sind geplant!


Sie knnten unterschiedlicher nicht sein. Charlotte Field (Charlize Theron) ist Auenministerin und macht sich Hoffnung, die erste Prsidentin werden zu knnen. Fred Flarsky (Seth Rogen) ist ein Journalist, der mit seinen meinungsstarken Enthllungsgeschichten aneckt. Als er arbeitslos wird, weil die Zeitung, fr die er ttig ist, von einem Medienkonglomerat geschluckt wird, heuert Charlotte ihn als Redenschreiber an. Beide kennen sich noch aus ihrer Jugend, als sie sein Babysitter war. Er war damals schon in sie verliebt. Sie nicht, doch was nicht war, kann ja noch werden. Aber ob das gut geht?

Es passiert nebenbei, aber der Film befasst sich mit hochaktuellen Themen: Damit, wie Frauen in den Medien anders behandelt werden als Mnner, aber auch, wie vernagelt die Amerikaner in ihrem Lagerdenken sind. Es gelingt kaum noch jemandem, sich in die Perspektive des anderen hineinzuversetzen. Aber das ist wichtig, um gegenseitiges Verstndnis aufzubauen, auch wenn man am Ende natrlich nicht einer Meinung sein muss. Zugleich kommentiert der Film recht bissig, wie hohl und leer das Spiel der Politik geworden ist, in dem Kompromisse nicht zu einem Miteinander, sondern zum reinen Verwssern guter Ideen fhren. Es kommt der Moment, an dem man fr seinen Standpunkt einstehen und Rckgrat zeigen muss. So funktioniert „Long Shot“ auf mehreren Ebenen, vor allem ist der Film aber immens lustig und scheut dabei auch vor etwas derberen Gags nicht zurck. Dass die nicht als Fremdkrper erscheinen, liegt nicht nur an der guten Performance der Stars, sondern auch an der die erzhlerischen Kontraste zusammenfhrenden Regie von Jonathan Levine.

Autor: Peter Osteried
Mit freundlicher Genehmigung von
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  • Weitere Vorstellungen sind geplant!