Wir zeigen heute,
Freitag, den 22.11.2019:


17:30:
Die Eisknigin 2 in 3D

18:00:
Das perfekte Geheimnis

20:00:
Die Eisknigin 2 in 3D

20:30:
Das perfekte Geheimnis

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Das wuchtige und intensive Psychogramm erzhlt von der neunjhrigen Benni, die von einem Erziehungsheim ins nchste weitergereicht wird, weil mit ihrer Aggressivitt keiner klarkommt.

Systemsprenger

Deutschlands offizielle Nominierung fr den "Auslands"-OSCAR und ausgezeichnet mit dem Silbernen Bren auf der Berlinale!

Deutschland 2019,
Regie: Nora Fingscheidt

Frei ab 12 Jahren,
125 Minuten,
Prdikat: besonders wertvoll


Pfeil Weitere Vorstellungen sind geplant!


Benni ist voller Wut. Auf die Erwachsenen, auf die Kinder, auf die ganze Welt. Nur nicht auf ihre Mama. Zu ihr will das 9-jhrige Mdchen zurck. Doch das Jugendamt sagt, das ginge nicht, solange Benni so viel Wut in sich sprt, die sich immer wieder auch mit Gewalt Bahn bricht, und ihre Mutter damit berfordert ist. Und so wandert Benni von Einrichtung zu Einrichtung, von Erzieher zu Erzieher, von Wutanfall zu Wutanfall. Bis der Betreuer Micha auftaucht, der endlich einen Zugang zu Benni findet. Doch whrend Benni in Micha eine Art „Ersatzvater“ sieht, muss Micha sich bemhen, die professionelle Distanz zu bewahren. Und das wird mehr und mehr zu einem Problem.

Nora Fingscheidts Spielfilmdebt SYSTEMSPRENGER ist ein Film, der so kraftvoll und energisch daherkommt wie seine junge Protagonistin. Immer dann, wenn Benni in eine Wutphase verfllt und mit allem um sich schlgt und schreit, greift der Film diese Energie auf. Das Bild wird in ein grelles Pink getaucht, die Schnitte werden stakkatoartig, die Musik wird laut und vermischt sich mit Bennis expressiver Wut. Es ist phnomenal, mit welch krperlicher Wucht Helena Zengel Benni spielt. Alles an ihr ist kraftvoll und ausdrucksstark. Umso erstaunlicher, wieviel Unschuld und Zartheit an anderen Stellen sichtbar ist – immer dann etwa, wenn Benni mit ihrer Mutter zusammen ist, deren berforderung und Gebrochenheit Lisa Hagmeister eindrcklich verkrpert. Albrecht Schuch als Micha ist ein perfekter Gegenpol zu Benni. In ihrem gemeinsamen Spiel kreisen sie nicht um- sondern prallen aufeinander – und entwickeln dabei ein intensives und gefhlvolles Miteinander, was seinesgleichen im Kino sucht. Und obwohl man nicht anders kann, als mit Benni zu fhlen, ist es doch auch die Perspektive der mter und der Betreuer, die der Film einnimmt und deren Vertreter nie verteufelt, sondern verstanden werden, allen voran Gabriela Maria Schmeide als Mitarbeiterin des Jugendamts, die alles Mgliche unternimmt, um Benni im Rahmen des Systems zu helfen. Einem System, das an diesem Anspruch scheitert und durch Kinder wie Benni „gesprengt“ wird. Ein kraftvoller, konsequenter und ehrlicher Film, der den Zuschauer nicht mehr loslsst.



Pressestimmen

„Der Film ist das Wunder dieser Berlinale“ (DIE WELT)

„Zndstoff in Neonpink” (ZEIT Online)

„berzeugt als wuchtiges, intensives, sehenswertes Psychogramm.“ (Programmkino.de)

„Eine starke Geschichte… intensiv recherchiert. Dass der Film einen nicht abstt, sondern mitnimmt, verdankt er auch seiner beeindruckend talentierten Hauptdarstellerin Helena Zengel. Mit ihren lichtblonden Haaren und dem fast durchscheinenden Teint sieht sie eher aus wie eine lebhafte Elfe. Sie passt in keine der blichen Schubladen: Sie ist weder ein junger Rabauke noch eine heftig Pubertierende noch eine Grostadtverwahrloste. Sie ist ein kleines Mdchen, dessen Leben anders htte verlaufen knnen, wenn wichtige Bindungen htten wachsen drfen.“ (Die Zeit)
 Offizielle Filmwebseite
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