Was bleibt von einer Stadt, wenn ihre koloniale Geschichte sichtbar wird?

Kolonialismus made in Göttingen

In Anwesenheit der Regisseurin Sarah Böger und weiteren Referentinnen.



Eintritt ist frei

Kolonialismus Made in Göttingen zeigt, wie koloniale Machtverhältnisse bis heute in lokalen Institutionen, Sammlungen, Erinnerungsorten und gesellschaftlichen Strukturen fortwirken. Der Film dokumentiert aktuelle Kämpfe um Sichtbarkeit, Anerkennung und Verantwortung – und macht deutlich, dass koloniale Geschichte keine ferne Vergangenheit, sondern ein fortdauernder Konflikt um Wissen, Menschlichkeit und Gerechtigkeit ist.

Der Film begleitet die Arbeit lokaler Akteur:innen, darunter Personen aus zivilgesellschaftlichen Initiativen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, die sich für Transparenz, kritische Erinnerungskultur und die Sichtbarmachung kolonialer Verstrickungen einsetzen.

Welche kolonialen Spuren lassen sich noch heute finden? Wie wirken sich kolonialrassistische Vorstellungen auf die Erinnerungskultur der Region aus? Wie erleben Schwarze Menschen das Leben in Göttingen und Umgebung? Welche Rolle spielte der Standort Göttingen für das paneuropäische Projekt des Kolonialismus?

Der Film soll die Geschichten der Region Göttingens um die Orte aus der Kolonialzeit nacherzählen und mit aktuellen Herausforderungen der Lebensrealitäten Schwarzer Menschen in Verbindung bringen. Dafür werden Wissenschaftler*innen, Antirassismustrainer*innen und zivilgesellschaftliche Akteur*innen sprechen und ihre Blickwinkel auf die koloniale Vergangenheit und koloniale Kontinuitäten bis heute teilen.


In Anwesenheit der Regisseurin Sarah Böger und weiteren Referentinnen.


Tickets:

WitzenhausenFreitag 08.05.